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Die 8 Influencer-Marketing-Trends, die 2018 bestimmen
Influencer Marketing ist in beeindruckendem Tempo gewachsen. In nur wenigen Jahren hat es sich von einer missverstandenen und unterschätzten Disziplin zu einer der spannendsten Marketingstrategien entwickelt, die bei vielen Marken einen guten Teil des Digitalmarketing-Budgets beansprucht.Die wachsende Influencer-Szene bringt neue…
Influencer Marketing ist in beeindruckendem Tempo gewachsen. In nur wenigen Jahren hat es sich von einer missverstandenen und unterschätzten Disziplin zu einer der spannendsten Marketingstrategien entwickelt, die bei vielen Marken einen guten Teil des Digitalmarketing-Budgets beansprucht.
Die wachsende Influencer-Szene bringt neue Chancen, aber auch neue Herausforderungen mit sich: etwa KPIs mit neuen Technologien zu messen, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und Fake-Influencer zu erkennen, um nur einige zu nennen.
Unsere Prognosen zu den Influencer-Trends 2018, kombiniert mit Einschätzungen anderer Player im Influencer Marketing, helfen dir, den aktuellen Stand der Dinge zu verstehen.
1. Influencer Marketing wird wettbewerbsintensiver
Bei Stellar sind wir überzeugt, dass 2017 ein entscheidendes Jahr für Influencer Marketing war. Es scheint das Jahr zu sein, in dem Marken es endlich „verstanden“ haben, ebenso wie den Einfluss von Influencer Marketing auf ihr Geschäftsergebnis.
Die Frage „Sollte ich Influencer Marketing machen?“ wird inzwischen ersetzt durch „Wann sollten wir damit anfangen?“ oder „Wie machen wir es richtig?“.

Falls du noch nicht überzeugt bist, wirf einen Blick auf die Grafik oben. Google Trends zeigt allein in der Kategorie Beauty & Fitness einen Anstieg der Suchanfragen nach „Influencer Marketing“ um 100 % zwischen Februar 2013 und August 2017.
Der Grund für das wachsende Interesse an Influencer Marketing ist einfach: Es funktioniert. Eine Studie von Tomoson hat gezeigt, dass Influencer Marketing andere Marketingkanäle übertrifft und tatsächlich die schnellste und kosteneffizienteste Methode zur Kundengewinnung ist. Pro 1 US-Dollar, der in Influencer Marketing fließt, entsteht ein beeindruckender ROI von 6,50 US-Dollar.
Kein Wunder also, dass der Anteil des Marketingbudgets für Influencer Marketing wächst. Laut Linqia haben 2017 86 % der Marketer mit Influencern gearbeitet, und 92 % von ihnen fanden das effektiv. 39 % der Befragten gaben an, ihre Ausgaben erhöhen zu wollen, 44 % planen, Influencer-Content zu nutzen, um die Performance anderer digitaler Kanäle zu steigern, und 36 % wollen Influencer-Content mit E-Commerce verknüpfen, um mehr Sales zu erzielen.
Vor diesem Hintergrund und auf Basis unserer eigenen Strategien erwarten wir, dass Marken, die Influencer Marketing bereits ausprobiert haben, 2018 mehr Zeit, Budget und Energie hineinstecken.
2. Marken suchen die Balance zwischen Makro- und Mikro-Influencern
2017 drehte sich im Influencer Marketing alles um den „Mikro-Influencer“. Unsere eigenen Kampagnenanalysen bei Stellar zeigen, dass Marken mit ihnen im Schnitt höhere Engagement-Raten erzielten als mit Makro-Influencern.
Mikro-Influencer sind zudem oft leichter anzusprechen und unkomplizierter in der Zusammenarbeit, und sie verlangen niedrigere Honorare. Damit sind sie eine wirklich kosteneffiziente Option. Dazu gehören klassische Social-Media-Influencer, aber auch die besten Markenbotschafter, etwa Mitarbeitende, Kunden oder sogar Follower der Marke.
Wir glauben, dass dieser Trend auch 2018 anhält, da Marken weiterhin lieber mit kleineren „Nischen“-Influencern zusammenarbeiten.
Mediakix sagt jedoch voraus, dass 2018 „das Jahr der Integration“ wird: Es werden zunehmend Top-Influencer und Influencer der zweiten Reihe kombiniert. Je nach DNA, Budget und Marketingzielen der Marke lassen sich unterschiedliche Strategien, Content-Kanäle und Influencer-Profile einsetzen und miteinander kombinieren.
3. Technologie und Daten nutzen, um KPIs und ROI zu messen
Je mehr in Influencer Marketing investiert wird, desto wichtiger wird es, Daten zu sammeln, um die Performance vorherzusagen und zu messen.
Eine der größten Herausforderungen für Marken besteht darin, Informationen über Influencer zu sammeln, um eine bessere Auswahl zu treffen. Denn mit dem richtigen Influencer zu arbeiten, ist entscheidend, damit die richtigen Botschaften die richtige Zielgruppe erreichen.
Außerdem hilft das Tracking von Key Performance Indicators und Return on Investment mit verlässlichen Daten und Technologie Marken dabei, künftig bessere Entscheidungen zu treffen.
Dieser ganze Prozess kann zeitaufwendig und komplex sein, da die meisten Marketer beim Tracking der Ergebnisse noch auf Handarbeit und Tabellen setzen oder mehrere Plattformen für ihre verschiedenen Anforderungen nutzen. Diese Herausforderungen verschwinden 2018 nicht, vor allem weil neue Influencer entstehen, das Rauschen im Netz zunimmt und die Profile vielfältiger werden.
Das Beratungsunternehmen IDC schätzt, dass die jährlichen Ausgaben für Martech-Lösungen dieses Jahr 32 Mrd. US-Dollar übersteigen werden.
Rechne damit, dass mehr Plattformen Insights zu Content, Reichweite, Demografie und Social Analytics von Influencern liefern und zeigen, wie eine Influencer-Kampagne bei der Zielgruppe ankommt.
4. Instagram als wichtiges Netzwerk für Influencer Marketing
Instagram ist heute das beliebteste Netzwerk für Influencer-Marketing-Kampagnen, und dieses Jahr wird es noch weiter zulegen.
Im September 2017 gab Instagram bekannt, die Marke von 800 Mio. Nutzern erreicht zu haben. Laut Mediakix soll die Plattform 2018 die Milliardengrenze überschreiten und bis 2019 möglicherweise 2 Mrd. US-Dollar erreichen.
Um sich von der Masse abzuheben, müssen Marken auf kreative Konzepte und innovative Strategien setzen und echte Beziehungen zu Influencern aufbauen, um deren Loyalität zu gewinnen und die Konkurrenz zu schlagen.
5. Video-Content wird entscheidend
Der wohl größte Influencer-Marketing-Trend 2018 ist der Einsatz von Video-Content in Profil-Feeds, Timelines und Stories. Nicht nur, weil Cisco davon ausgeht, dass Videokonsum bis 2020 80 % des weltweiten Online-Traffics ausmachen wird, sondern weil Zahlen immer wieder belegen, dass Video wirksamer ist als andere Marketingkanäle.
Laut einem Artikel von Social Media Today nutzen 86 % der Marketer derzeit Video-Content in Online-Kampagnen, weil Kernbotschaften per Video zu 95 % besser im Gedächtnis bleiben.
Eine gemeinsame Studie von gen.video und Geometry Global zeigt außerdem, dass Video doppelt so wirksam für Sales ist wie textbasierte Anzeigen. Mehr als 75 % der Befragten finden Video „unterhaltsamer, relevanter, glaubwürdiger und vertrauenswürdiger“ als andere Content-Formen.
Video wird bei Influencern 2018 definitiv eine große Rolle spielen. Influencer werden in der Videoproduktion immer versierter, und das nicht nur auf YouTube.
Facebook zum Beispiel hat Ende 2017 eine ganze Reihe von Tools veröffentlicht, mit denen alle einfacher packende Videos erstellen können.
6. Ephemerer Content: das Ende von Snapchat und der Boom von Instagram Stories?
Eines ist sicher: Viele Social-Media-Prognosen liegen oft daneben. 2017 sollte das Jahr von Snapchat werden, denn die Plattform hatte schnell eine riesige Nutzerzahl gesammelt, einen gigantischen Medienhype ausgelöst und einen erfolgreichen Börsengang hingelegt.
Auch wenn Snapchat bei Millennials natürlich weiterhin sehr beliebt ist, wurde die Plattform nicht zu dem Riesenerfolg, den manche vorhergesagt hatten. Die Begeisterung von Marken und Influencern hat sich von Snap zu Insta verlagert, und die Reports unserer Kunden zeigten zuletzt zum Beispiel, dass Top-Makro-Influencer mehr in Instagram Stories posten und Snapchat Stories meiden.
Das erinnert uns als Digitalmarketer daran, wie unbeständig die Social-Media-Landschaft sein kann und dass Nutzerinnen und Nutzer ihre Gewohnheiten und Vorlieben jederzeit ändern können und sich sicher nicht vorschreiben lassen, was sie zu tun haben.
7. Die Jagd auf „Fake“-Influencer ist eröffnet
Mit nur ein paar Euro kann sich jeder ganz einfach Tausende Follower verschaffen. So entsteht eine neue Generation von „Fake“-Influencern, die ihre riesige Audience nicht durch harte Arbeit, sondern mit ihrem Geldbeutel aufgebaut haben.
Das kann eine harte und teure Lektion für Marken sein, die immer noch glauben, dass die Größe der Audience eines Accounts der wichtigste Faktor für dessen Einfluss ist.
Da kleinere und weniger bekannte Content Creator auf dem Vormarsch sind, kann man davon ausgehen, dass die Zahl der Möchtegern-Influencer weiter steigt, trotz der Einschränkungen, die die sozialen Netzwerke selbst eingeführt haben.
Damit dein Budget richtig eingesetzt wird, kannst du entweder mit Unternehmen zusammenarbeiten, die enge Beziehungen zu Influencern und nachgewiesene Expertise in der Branche haben.
Oder du setzt auf automatisierte Tools, die Fake-Accounts in wenigen Sekunden erkennen.
8. Mehr Regeln für Influencer und Marken?
Mit der zunehmenden Zahl von Influencer-Marketing-Kampagnen und Kooperationen hatte die US Federal Trade Commission (FTC) keine andere Wahl, als Regeln einzuführen, die später von europäischen Behörden übernommen wurden. 2017 ging die FTC erstmals gegen verschiedene Influencer vor, die bezahlte Sponsorings nicht gekennzeichnet hatten, und hat kürzlich Verfahren wegen Verstößen gegen 90 Influencer und Marketer eingeleitet.
Bis zu 90 % der bezahlten Empfehlungen werden immer noch nicht gekennzeichnet, entweder weil die Regeln unbekannt sind oder weil manche fürchten, ihre Audience zu enttäuschen, wenn sie nicht mehr als authentische Content Creator wahrgenommen werden. Viele Influencer-Marketing-Experten erwarten daher, dass 2018 vor allem in den USA mehr Klagen gegen Influencer und die Marken, die mit ihnen arbeiten, eingereicht werden.
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