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Earned Media Value (EMV)

Earned Media Value verstehen: die zentrale Kennzahl für den ROI im Influencer MarketingIn der heutigen digitalen Landschaft ist es immer anspruchsvoller geworden, die tatsächliche Wirkung von Influencer-Marketing-Kampagnen zu messen. Unter den verfügbaren Kennzahlen sticht der Earned Media Value (EMV) als…

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Earned Media Value verstehen: die zentrale Kennzahl für den ROI im Influencer Marketing

In der heutigen digitalen Landschaft ist es immer anspruchsvoller geworden, die tatsächliche Wirkung von Influencer-Marketing-Kampagnen zu messen. Unter den verfügbaren Kennzahlen sticht der Earned Media Value (EMV) als entscheidender Indikator hervor, mit dem Marken die organische Sichtbarkeit beziffern können, die sie über unbezahlte Kanäle erhalten.

Was genau ist der Earned Media Value?

Im Kern steht der EMV für den geschätzten Geldwert der organischen Sichtbarkeit, die deine Marke durch Social-Media-Engagement, Erwähnungen, Shares und andere Formen von User-generated Content erhält. Stell es dir so vor: Du berechnest, wie viel du für klassische Werbung hättest ausgeben müssen, um dieselbe Sichtbarkeit und dasselbe Engagement zu erreichen.

Die einzelnen Bestandteile

Bei der Berechnung des EMV berücksichtigen Marken in der Regel verschiedene Formen von Engagement, denen jeweils ein bestimmter Geldwert zugeordnet wird:

  • Shares: Werden oft am höchsten bewertet, da sie aktive Werbung darstellen
  • Kommentare: Zeigen echtes Engagement und Austausch
  • Likes: Drücken grundlegende Wertschätzung und Anerkennung aus
  • Views: Belegen Reichweite und Sichtbarkeit
  • Erwähnungen in Stories: Stehen für authentisches, zeitlich begrenztes Engagement
  • User-generated Content: Besonders wertvoll, da er echte Fürsprache für die Marke zeigt

Warum der EMV im Influencer Marketing wichtig ist

Wer den EMV versteht, kann Investitionen ins Influencer Marketing besser rechtfertigen und Stakeholdern greifbare Ergebnisse zeigen. Während klassische ROI-Kennzahlen nur auf direkte Sales schauen, bietet der EMV einen breiteren Blick, weil er den Wert von Markenbekanntheit und Social Proof erfasst.

Wie sich die EMV-Berechnung entwickelt hat

Moderne EMV-Berechnungen sind differenzierter und ausgefeilter geworden. Heutige EMV-Modelle berücksichtigen plattformspezifische Faktoren wie die durchschnittlichen Werbekosten in verschiedenen sozialen Netzwerken, Engagement-Raten und den unterschiedlichen Wert verschiedener Interaktionsarten. Durch diese Entwicklung ist der EMV zu einer verlässlicheren Kennzahl für den Kampagnenerfolg geworden.

Best Practices für die EMV-Messung

Ein wirksames EMV-Tracking aufzusetzen, erfordert, den spezifischen Kontext deiner Marke sorgfältig zu berücksichtigen. Lege zuerst Basiswerte für die verschiedenen Engagement-Arten fest, ausgehend von den Standards deiner Branche und deinen bisherigen Kosten für bezahlte Werbung. Denk daran, diese Werte regelmäßig zu überprüfen und an Marktveränderungen und Plattform-Updates anzupassen.

Typische Fehler, die du vermeiden solltest

Der EMV liefert wertvolle Erkenntnisse, sollte aber nicht isoliert betrachtet werden. Manche Marketer verlassen sich zu sehr auf den EMV, ohne andere wichtige Kennzahlen wie Conversion-Raten oder den Customer Lifetime Value zu berücksichtigen. Entscheidend ist, den EMV als Teil einer umfassenden Messstrategie zu nutzen, die quantitative und qualitative Kennzahlen umfasst.

Ausblick: die Zukunft des EMV

Da sich Social-Media-Plattformen ständig weiterentwickeln und neue Formen von Engagement entstehen, muss sich auch die EMV-Berechnung anpassen. Wir sehen einen Trend zu ausgefeilteren Attributionsmodellen, die die komplexe Customer Journey über mehrere Touchpoints und Plattformen hinweg besser abbilden können.

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